Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Tönning

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Inhalt: Feier zum 100. Geburtstag des Leuchtfeuers Hörnum

HörnumIm Jahre 1905 wurde ein Entwurf zur Verbesserung der Befeuerung an der Westküste durch den Landtag genehmigt. Der Schiffsverkehr wuchs stetig an und das gefährliche Seegebiet sollte sicherer werden. Drei neue Leuchtfeuer enthielt dieser Entwurf des Referates "Seezeichenwesen" unter der Leitung von Walter Körte. Eines im Süderkoog auf Pellworm, eines auf der Südspitze der Insel Sylt in Hörnum und eines auf Eiderstedt bei Westerheversand.

Neuartig war die Bauweise, statt wie bisher aus Stein, wurden die drei Feuer aus gusseisernen Segmentplatten, den Tübbingen, zusammengesetzt.

Allein für das Leuchtfeuer Hörnum benötigte man über 600 dieser Platten, jede mit einem Gewicht von 80 bis 100 kg. Der Turm wurde auf der 17 m hohen "weißen Düne" südlich des "blanken Tälchens" auf einer 70 cm starken kreisrunden Betonplatte errichtet.

1907 waren die drei Leuchttürme fertiggestellt und traten ihren Dienst an. 100 Jahre sind seit dem vergangen, in denen die drei Leuchtfeuer die Schifffahrt an der schleswig-holsteinischen Westküste sicher gemacht haben und treu den Weg durch die gefährlichen Untiefen weisen.

Aus diesem Anlass gab es dieses Jahr drei Geburtstagsfeiern, die Feier rund um das Leuchtfeuer Pellworm machte dabei vom 04. bis 06. Mai den Anfang, gefolgt von der Feier rund um das Leuchtfeuer Westerhever vom 06. bis 07. Juli und als Abschluss das Fest rund um das Leuchtfeuer Hörnum am 08. August 2007.

Hörnum
Drei Generationen Amtsleiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Tönning vereint,
von rechts: Uwe Hollmer (Leiter von 1980-1993), Rolf Nolte (Leiter von 1993-2005) und die
derzeitge Amtsleiterin Christina Ruddeck (seit 2006). Herr Nolte eröffnete in seiner jetzigen Position als
stellvertretender Präsident der Wasserstraßen- und Schifffahrtsdirektion Nord um 17:00 Uhr gemeinsam mit
Tourismusleiter Holst und Bürgermeister Speth den offiziellen Festakt.

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Die Spielwiese im Wiesengrund am Fuße des Leuchtturmes....

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...wieder gab es einen Spieleparcours....

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....und viele viele neue, stolze Besitzer eines Sportbootführerscheines in der kleinsten Schiffsklasse der Welt.

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Viel Interesse fand auch der Ausstellungsbereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes mit alten Optiken,
moderner Technik, einer großen Bildausstellung zum Leuchtfeuer Hörnum und vielen Informationsbroschüren
zum Mitnehmen. Auch die Deutsche Post AG war wieder mit einem Stand vertreten.
Hier gab es die gerade erschienene Briefmarke mit dem Leuchtturm Hörnum und einen Sonderstempel.

Hörnum
Ein besonderer Besucher: der letzte Leuchtfeuerwärter des Leuchtfeuers Hörnum, Manfred Karwin,
(von 1960 - 1974) kam mit seinem Sohn und den Enkelkindern.

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