Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Tönning

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Inhalt: Fassadensanierung des Leuchtturmes Kampen auf Sylt

Der 1855 erbaute Leuchtturm Kampen dient als See- und Orientierungsfeuer der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs im Seegebiet der nordfriesischen Inseln.

Der Turmschaft ist ein Vollsteinmauerwerk mit einer Wandstärke von 1,67m Unterkante bzw. 0,90m Oberkante. Das Mauerwerk wurde im Jahre 1970 durch eine bewehrte Spritzbeton-Schale geschützt. Ferner sind zur Sicherung des Schaftes sieben eiserne Zugbänder mit jeweils vier Schlössern in verschiedenen Höhen angebracht.

Im Rahmen der Bauwerksinspektion wurde festgestellt, dass sich zum einen eine erhebliche Anzahl von Rissen in der bewehrten Betonschale und zum anderen etliche Hohlstellen hinter der Betonschale befanden. Zudem wiesen die Beschichtungen des Umganges und der Aufkantung des Laternenhauses Risse auf. Des Weiteren waren die sieben eisernen Zugbänder stark korrodiert und hinterließen große Rostfahnen auf der Farbbeschichtung.

Zur Behebung der festgestellten Mängel wurde der Leuchtturm in der Zeit von Anfang Juni 2005 bis Anfang November 2005 grundinstandgesetzt. Hierzu wurde der Leuchtturm vollständig sturmsicher eingerüstet und eingehaust, um schädigende Umwelteinwirkungen aufgrund von umherfliegenden Farb-, Zement- und Stahlteilchen zu vermeiden.


Fotos: eingehauster Leuchtturm und Leuchtturm nach der Sanierung

Der Leuchtturm Kampen wird zukünftig auch als Träger für AIS-Antennen (AIS = Automatisches Schiffsidentifizierungssystem) genutzt. In diesem Zusammenhang erfolgte neben der Sanierung des Leuchtturmes gleichzeitig die Montage der Antennenhalterungen und Antennen einschließlich der hierzu erforderlichen Erd- und Kabelverlegearbeiten.


Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an:

Herrn Steffens, Tel.: 04861/615 - 334, e-mail: Dietmar.Steffens@wsv.bund.de