Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Tönning

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Inhalt: Geschichte

Das Leuchtfeuer List-West ist das nördlichste Leuchtfeuer Deutschlands. Es wurde noch unter dänischer Regierung erbaut und zwar im Jahre 1857. Zu dieser Zeit konnte die Insel Sylt lediglich vom Festlandshafen Hoyer oder von Hamburg über Cuxhaven-Helgoland-Amrum-Wyk nach Munkmarsch im Osten der Insel per Schiff erreicht werden. Die Anfahrt von der Ladestelle Munkmarsch führte westlich von Sylt um den Lister Ellenbogen herum, ein gefährlicher Schifffahrtsweg durch die flachen Watten. Das Leuchtfeuer sorgte damals wie heute für eine sichere Schiffsführung.


Der Turm besteht aus verschraubten und genieteten Stahlplatten. Die Optik besteht aus einer geschliffenen Gürtellinse mit einer Brennweite von 280 mm bei einer Höhe von 85 cm. Für das Licht sorgen zwei Halogen-Metalldampf-Lampen HQI-T250/D mit 250 Watt wobei eine davon die Haupt- und die andere die Reservelampe ist.

Kennung: Oc WRG –6s (unterbrochenes Feuer mit Einzelunterbrechungen). Die Kennung wird mit einer außen laufenden Umlaufblende erzeugt. Das Leuchtfeuer ist ein Orientierungsfeuer mit einem zusätzlichen Leitsektor für das Römö Dyp.



Oben: Blick in die Optik mit Haupt- und Reservelampe und auf die Umlaufblende.
Unten: Antrieb, Haupt- und Reservemotor