Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Tönning

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Inhalt: Feinwerkmechaniker/in, Fachrichtung Maschinenbau

Anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk nach Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 1/2 Jahre. Bei guten Leistungen kann das Lehrverhältnis auf 3 Jahre verkürzt werden.

Die zuständige Berufsschule befindet sich in Schleswig. Der Unterricht wird in 2- bis 4-söchigen Blöcken erteilt. Eine Unterbringung im dortigen Internat ist möglich.

FeinwerkmechanikerAm Ende des 2. Ausbildungsjahres wird der erste Teil der Gesellenprüfung abgelegt. Das Ergebnis dieser Prüfung fliesst zu 30% in die Abschlussprüfung ein. Es wird ein wöchentliches Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises geführt. Dazu gehört ein monatlicher Fachbeitrag.

Zu Beginn der Ausbildung werden handwerkliche Grundfertigkeiten wie das Feilen, Sägen, Bohren, Reiben, Gewindeschneiden, Biegen, Anreißen und Körnen vermittelt. Dabei lernt man auch den richtigen Umgang mit Prüf- und Messwerkzeugen und die Anwendung verschiedener Schweissverfahren kennen.

Wer das Lesen technischer Zeichnungen beherrscht, erlernt an konventionellen Fräs- und Drehmaschinen das manuelle Spanen. Bei der Kreishandwerkerschaft in Schleswig werden das Programmieren und Bedienen von Computerunterstützten (CNC-Technik) Werkzeugmaschinen sowie Steuerungstechnik (Pneumatik, Elektropneumatik, Elektrotechnik und Hydraulik) in betrieblichen und überbetrieblichen Lehrgängen gelehrt.

Neben dem Bauhof Tönning gehört das Eider-Sperrwerk, die Schleusen Nordfeld und Lexfähre sowie mehrere Leuchttürme zu den Einsatzorten.


Feinwerkmechaniker

Europa wächst - und wird sind dabei! Grenzenlose Berufsausbildung gefördert durch die Europäische Union, Europäischer Fond für regionale Entwicklung. Wir bieten unseren Lehrlingen die Möglichkeit während der Ausbildungszeit jährlich an einem Austauschprogramm der Kreishandwerkerschaft Schleswig teilzunehmen. Im ersten Ausbildungsjahr drei Wochen Frankreich, im zweiten Ausbildungsjahr drei Wochen Österreich. Weitere Informationen: www.grenzenlose-berufsausbildung.eu

Die Berufsaussichten für Feinwerkmechaniker/innen sind gut. Qualifizierte Gesellen werden im Handwerk wie in der Industrie ständig gesucht. Wer sich beruflich weiter entwickeln möchte hat z.B. die Möglichkeit unmittelbar im Anschluss an die Lehre einen Vorbereitungslehrgang auf die Meisterprüfung in Vollzeit oder aber berufsbegleitend in Teilzeit anzumelden. Hauptschülern wird bei entspechenden Leistungen mit bestandener Gesellenprüfung die mittlere Reife zuerkannt. Dies berechtigt wiederum einen weiterführenden Schulbesuch zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife. Auszubildende mit Realschulabschluss können bereits ab dem 2. Lehrjahr begleitend einen Abendkurs im regionalen Berufsbildungszentrum belegen um die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Feinwerkmechaniker/innen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss mit der Studienrichtung Maschinenbau erwerben.